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Lutz Liebscher

Politiker/in
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Lutz Liebscher, Mitglied des Thüringer Landtags Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion *1985 in Jena, verheiratet, zwei Kinder

Lutz Liebscher

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1 day 8 hours ago

Gestern habe ich mich beim Agrarunternehmen "Wöllmisse" Schlöben eG im Saale-Holzland-Kreis über die Situation des Betriebs und der Thüringer Landwirtschaft insgesamt informiert. Es ist sehr beeindruckend zu sehen, mit wieviel Leidenschaft und Kompetenz hier gearbeitet wird. Der Betrieb ist dabei sehr vielseitig aufgestellt: von der Milchkuh über das Weizenfeld bis zum Hofladen und einer eigenen Elektrikabteilung ist alles dabei. Der Beruf des Landwirts ist heute viel komplexer und umfangreicher und geht über die Landbewirtschaftung weit hinaus: So wird die anfallende Biomasse genutzt, um u.a. mittels zweier Blockheizkraftwerke Wärme zu erzeugen. Diese Wärmeenergie versorgt den Ort Schlöben inklusive Schule, Kindergarten und Gemeindezentrum.

Das Unternehmen hat erst kürzlich einen neuen Kuhstall errichtet, der den Anforderungen an das Tierwohl entspricht und auch entsprechend gefördert wurde. Damit setzt der Betrieb auch in Zukunft auf die Tierhaltung, während die Zahl der tierhaltenden Betriebe in Thüringen seit Jahren rückläufig ist. Für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft braucht es aber Tiere und Pflanzen gleichermaßen.

Weitere Themen waren u.a. die Belastung durch Feldmäuse, die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik GAP und die niedrigen Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die den wirtschaftlich arbeitenden Betrieben seit Jahren Probleme bereiten.

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Betriebsleiter des Agrarunternehmen "Wöllmisse" Schlöben eG, Herrn Matthias Klippel, sowie beim Thüringer Bauernverband e.V. und seinem Präsidenten Dr. Klaus Wagner für Die Zeit und die umfassenden Informationen!

SPD Thüringen Agrarunternehmen Wöllmisse Schlöben

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5 days 7 hours ago

Für den 08. August dieses Jahres hat die sich selbst so bezeichnende „Freie Deutsche
Jugend“ kurz „FDJ“ angekündigt, erneut in Jena aufmarschieren zu wollen. Weder ihr geklittertes Geschichtsbild noch die Analyse unserer Gesellschaft in der Gegenwart sind zutreffend. Die Parolen sind geradezu absurd. Stattdessen ist die offenkundige Geringschätzung der Freiheit des Einzelnen, die in Ihnen zum Ausdruck kommt, eine Provokation für alle Demokratinnen und Demokraten. Dies bewegt viele Menschen in unserer Stadt. Einige sehen ihre eigene DDR-Biographie durch das völlig verzerrte Bild, das diese Organisation zeichnet, instrumentalisiert. Für andere, für die die historische „FDJ“ Schikane, Zwang und Unterdrückung bedeutete, werden alte Wunden aufgerissen.

Dieser Aufmarsch verdient Widerspruch über die Parteigrenzen hinweg. Bei unterschiedlichen politischen Zielen stehen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner für die demokratische Auseinandersetzung, die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte sowie das Ringen um die bestmögliche Lösung echter Probleme.

Wir verurteilen die Verleumdung der Menschen, die sich an dem Gegenprotest beteiligt haben, und nun auf Plakaten öffentlich in einen rechtsextremen Kontext gestellt werden.

Mit den vielfältigen Gegenprotesten am 04. Juli hat unsere Stadt eine klare Antwort an die sogenannte FDJ gegeben. Wir appellieren nun gemeinsam an die Menschen in Jena, die erneute Provokation am 08. August im wortwörtlichen Sinne ins Leere laufen zu lassen, indem wir gemeinsam unseren Alltag weiter normal gestalten. Wenn wir in Jena die weitgereisten Vertreter der FDJ ignorieren, schrumpft der kleine Zug zu der absurden Randerscheinung, die er letztlich darstellt.

CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, SPD Jena

Lutz Liebscher

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2 weeks 6 days ago

Über 5.000 Studierende wohnen im Jenaer Stadtteil Neulobeda. Das Studierendenwerk Thüringen bietet hier viele Wohnheimplätze an, unter anderem auch in der Emil-Wölk-Straße in Lobeda-West. Hier soll nun ein Projekthaus für Studierende entstehen.

Zu diesem Zweck wird das Gebäude des ehemaligen Studentenclubs "Schmiede" grundhaft saniert. Dafür hat Thüringens Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft & Digitale Gesellschaft) heute einen Zuwendungsbescheid über 500.000 Euro an das Studierenwerk, vertreten durch Dr. Ralf Schmidt-Röh, übergeben.

Bereits im Oktober soll das Gebäude an den Verein "Emil 5 e.V." übergeben werden, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, hier Veranstaltungen durchzuführen und das Haus als Anlaufstelle für Studierende zu etablieren. Ich wünsche dem Verein für dieses Vorhaben maximale Erfolge!

Lutz Liebscher

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3 weeks 7 hours ago

Mit mehr als 14.000 Wohneinheiten ist Jenawohnen Stadtwerke Jena der größte Akteur am Jenaer Wohnungsmarkt. Gemeinsam mit den Wohnungsgenossenschaften bilden sie 40% des städtischen Wohnungsmarktes ab. Ich wollte heute vom Geschäftsführer Tobias Wolfrum wissen, wie es um die Wohnungsgesellschaft steht und wo die Herausforderungen der Zukunft liegen.

Nach 500 neu gebauten in den letzten Jahren steht nun die Bestandssanierung als Hauptaufgabe der nächsten Jahre an. Dafür sind auch stets Fördermittel des Landes avisiert: die sogenannte zweite Sanierungswelle betrifft das ganze Land. Deswegen müssen die verschiedenen Wohnbauförderprogramme auch in Zukunft weitergeführt und finanziell untersetzt sein. Die momentane Nachfrage an diesen Programmen bestätigt ihre Notwendigkeit.

Beeindruckend ist, was Jenawohnen u.a. in Neulobeda leistet: Die Wohnungen in der Ziegesarstraße werden zu einem Smarten Quartier umgebaut, gegenüber des Klinikums ist mit dem K1 ein architektonisch bemerkenswerter Neubau entstanden und am Allende-Platz entsteht ein Demenzzentrum der AWO.

Und: seit Beginn der Corona-Pandemie sind Mieterhöhungen ausgesetzt.

Lutz Liebscher

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3 weeks 1 day ago

Der Internationaler Bund ist ein großer Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Auch in Thüringen bietet der IB von der Berufsorientierung über ambulante Pflege und Schulbegleitung bis hin zum Kindergarten ein vielfältiges soziales Angebot.

Ich habe mich heute mit der Thüringer Regionalleiterin und der Leiterin des Jenaer Betreuungs- und Bildungszentrums getroffen um zu erfahren, wie es um den IB und seine vielfältigen Angebote angesichts der Corona-Pandemie bestellt ist. Alle Angebote waren und sind von den Einschränkungen seit März in besonderer Weise betroffen. Das hat dem Anbieter schwer zu schaffen gemacht. Wie die Akteure vor Ort die Situation angenommen haben und versuchen, das Beste daraus zu machen, hat mich beeindruckt. Es ist wichtig, dass die Hilfsprogramme auch für Sozialdienstleister greifen, damit die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird, nicht gefährdet wird.