Lutz Liebscher – Landtagskandidat für Jena

Persönliches

Ich bin am 13. März 1985 in Jena geboren. Ich bin in Neulobeda aufgewachsen und habe am Otto-Schott-Gymnasium mein Abitur gemacht. Nach meinem Studium habe ich unter anderem fünf Jahre als Referent des Oberbürgermeisters im Jenaer Rathaus gearbeitet. Seit 2018 arbeite ich im Thüringer Wirtschaftsministerium. Mit meiner Frau und unseren zwei kleinen Töchtern lebe ich in Jena-Ost.

Lebenslauf

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Ich bin am 13. März 1985 in Jena geboren. Meine Kindheit und Jugend habe ich in Neulobeda verbracht. Wir haben in der Liselotte-Hermann-Straße gewohnt. Mein Kindergarten hieß Boratino, die Grundschule „Am Marienwäldchen“. Anschließend besuchte ich das Albert-Schweitzer-Gymnasium. Heute ist in dem Gebäude die Lobdeburgschule. Im Zuge der Schulnetzplanung wurde das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit dem damaligen Caroline-Schlegel-Gymnasium in Lobeda-Ost zusammengelegt und letztlich in Otto-Schott-Gymnasium umbenannt. Hier habe ich mein Abitur in den Leistungsfächern Mathe und Physik abgelegt.

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2004 folgte dann der Zivildienst beim Denkmalamt der Stadt. Die Ausgrabungen am Eichplatz waren eine spannende Erfahrung. Im Herbst 2005 begann ich mein Studium der Politikwissenschaften, Neueren Geschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität und erwarb den Abschluss Magister Artium. Während des Studiums arbeitete ich als studentische Hilfskraft in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek ThULB sowie am Lehrstuhl für Politikwissenschaft.
In Kontakt mit den Aufgaben eines Landtagsabgeordneten kam ich während meiner beruflichen Tätigkeit als Mitarbeiter des damaligen Jenaer Landtagsabgeordneten Christoph Matschie. 2013 wechselte ich in das Jenaer Rathaus, wo ich fünf Jahre als Referent des Oberbürgermeisters tätig war. Eine spannende, abwechslungsreiche Zeit, in der ich die Abläufe öffentlicher Verwaltung lernte.

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Seit 2018 arbeite ich im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft als Referent der Staatssekretärin Valentina Kerst. Mit meiner Frau und unseren zwei kleinen Töchtern lebe ich in Jena-Ost.

Ausbildung & Beruf

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1995 – 2003
Albert-Schweitzer-Gymnasium Jena
Otto-Schott-Gymnasium Jena
Abitur
 
2004 – 2011
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Magisterstudium Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Neuere Geschichte
 
2011 – 2013
SPD-Wahlkreisbüro Jena
Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Christoph Matschie
 
2013 – 2018
Stadtverwaltung Jena
Referent des Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter
 
seit 2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Referent der Staatssekretärin Valentina Kerst

Politischer Werdegang

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seit 2016
Mitglied im Landesvorstand der SPD Thüringen
 
seit 2014
Vorsitzender der Jenaer SPD
 
2009 – 2013
Stadtrat der Stadt Jena, Ortsteilrat Wenigenjena
 
2006
Vorstand des Studierendenrates der FSU Jena
 
seit 2004
Mitglied der SPD

Mitgliedschaften

  • FC Carl Zeiss Jena e.V.
  • Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
  • Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft
  • Förderverein Kindergarten Fuchsturmweg

Motivation

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Mit 16 Jahren erschütterte der Terroranschlag auf das Word Trade Center mein Leben. Terrorismus, Krieg, Armut, Ungerechtigkeit: Die großen Fragen des menschlichen Zusammenlebens drängten sich unaufhaltbar auf. Den drohenden Irak-Krieg lehnte ich entschieden ab, mit Freunden beteiligte ich mich an einer großen Friedensdemo in Leipzig. Ein ermutigendes Erlebnis, tausende Menschen auf den Straßen. Die entschiedene Ablehnung einer deutschen Beteiligung durch den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder brachte mich in Kontakt mit der Sozialdemokratie. Interessiert verfolgte ich die Bundestagswahl 2002, der CDU/CSU-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber verfehlte seine Wirkung nicht. Im Frühjahr 2004 trat ich der SPD bei und engagierte mich zunächst bei der Jugendorganisation Jusos und der Juso-Hochschulgruppe an der FSU.
 
2009 wurde ich in den Jenaer Stadtrat und in den Ortsteilrat Wenigenjena gewählt. Ich habe mich besonders im Stadtentwicklungsausschuss eingebracht. Die Bebauung der Eichplatzbrache war damals bereits ein zentrales Thema, ebenso wie die Wohnbebauung am Hausberg oder die Unterquerung der Camsdorfer Brücke. Auch andere Themen habe ich bearbeitet: Ich schrieb u.a. eine Beschlussvorlage zur Öffnung der Schulhöfe für Kinder und Jugendliche abseits der Schulzeit, engagierte mich gegen den Verfall des Schoss Thalstein und habe mich für den Bürgerhaushalt der Stadt stark gemacht. Mit meinem beruflichen Wechsel ins Jenaer Rathaus im Jahr 2013 war die Niederlegung der Mandate verbunden. Ende 2014 wurde ich zum Vorsitzenden der Jenaer SPD gewählt.